Zahnzusatzversicherungen als Allheilmittel zum Zahnersatz sparen?

Zahnersatz sparenSie gelten als Geheimwaffe beim Zahnersatz sparen, doch was leisten sie wirklich, dritte Zähne günstig zu gestalten: die Zahnzusatzversicherungen.

 

Und vor allem: lohnen sich im direkten Vergleich mit alternativen Modellen zum Zahnersatz sparen, wie zum Beispiel ?

Oder sollte man sich als Patient überhaupt nicht auf eine einzelne Säule verlassen, sondern lieber breit gestreut denken, wenn es um günstige Implantate, Kronen oder Brücken geht?

Einige Gedanken zu einem brisanten Thema, das immer wieder heiß diskutiert wird.

Für die einen ist es die Möglichkeit schlechthin, sich für die steigenden und mitunter unberechenbaren Preise auf dem Dental Markt zu wappnen, für die anderen lohnt es sich nicht, denn sie sehen mehr Kosten als Nutzen in den sogenannten Extraversicherungen für Zähne, die man heute bei vielen renommierten Versicherern, aber auch bei den Krankenkassen abschließen kann.

Klar: auf den ersten Blick ist die Zahnzusatzversicherung für das Zahnersatz sparen nur noch eine weitere Versicherung mehr im Reigen eines ohnehin für manche ausufernden Sektors: Man muss sich Haftpflicht- und KFZ- versichern, kann sich gegen Berufsunfähigkeit oder Unfälle absichern, kann seinen Hausrat gegen Schäden durch Feuer, Wasser oder Einbruch schützen.

All das summiert sich monatlich gerne zu einem stattlichen Betrag.

 

Jetzt also auch noch die Zähne versichern, um irgendwann einmal bei eventuellem Zahnimplantate zu ersparen?

Die Krux liegt wie bei allen anderen Versicherungen darin, dass man nie weiß, ob man sie einmal brauchen wird.

Wenn es doch einmal „hart auf hart“ kommt und man hat keine Police in der Schublade, dann kann es meist auch gleich richtig teuer werden.

So auch bei künstlichen Zähnen.

 

 

Beim Zahnersatz sparen immer einen Schritt weiter denken

Natürlich: die einfache Kunststofffüllung, um einen geschädigten Zahn zu reparieren zahlt man locker aus der allseits bekannten Portokasse und braucht kein Zahnersatz sparen.

Doch schon wenn es um Kronen, eine Zahnbrücke oder gar ein geht, sieht die Sache schon ganz anders aus, erst recht wenn aus einem gleich mehrere werden, sprich, wenn zum Beispiel eine ganze ersetzt werden muss.

So teuer wird es schon nicht werden, machen sich unerfahrene Patienten im ersten Moment Mut.

Wenn Sie den Heil- und Kostenplan zu Gesicht bekommen, werden sie nicht selten eines Besseren belehrt.

Wer dann erst nach einer Zahnzusatzversicherung Ausschau hält, ist wie der Volksmund sagt „schief gewickelt“: Hat der erst einmal einen beträchtlichen diagnostiziert, wird keine Versicherung mehr einen entsprechenden Vertrag abschließen. Denn das wäre ja genauso, als wenn man erst eine Hausratversicherung unterschreibt, wenn es schon lichterloh im Hause brennt.

Hat man eine Versicherung, übernimmt diese zusätzlich zur Regelversorgung der Krankenkassen, einen beträchtlichen Anteil an den anfallenden Zahnersatzkosten.

Der Eigenanteil sinkt, das Zahnersatz sparen scheint geglückt.

Doch es kommt immer darauf an, was im sogenannten Kleingedruckten steht.

Nicht immer sind alle Eventualitäten abgesichert.

 

Zahnersatz sparen am besten kombinieren

Viele Menschen winken dennoch ab: Warum sollen sie jahrelang Beiträge einzahlen für den Fall der Fälle, wenn sie doch auch so Geld zurücklegen können, das sie im Zweifelsfall für ihre Zähne, aber auch für alles andere einsetzen können.

  • Diese Klientel sucht dann gerne nach anderen Möglichkeiten, um die fällige Zuzahlung zu senken: Zahnersatz sparen durch günstige Kronen, Brücken und Implantate zum Beispiel aus China, Polen oder Tschechien stehen hoch im Kurs.
  • Fest steht: Wer sich heutzutage nur auf die grundlegende Regelversorgung der Kassen oder sein Bonusheft verlässt, um beim Zahnersatz zu sparen, der könnte ein böses Erwachen erleben.
  • Um wirkliches Zahnersatz sparen zu betreiben, besteht die Möglichkeit der Zahnzusatzversicherungen oder auch neuer Zähne aus dem Ausland. Warum aber sich für eines entscheiden, wenn man doch beides haben kann?

Entweder-Oder ist out, als Patient sollte man tunlichst alle zur Verfügung stehenden Mittel  ausschöpfen, um am Ende finanziell bestmöglich beim Zahnersatz sparen weg zukommen.

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